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    January 27

    Wir werden niemals...

    Wir werden niemals

    Ein Kind zusammen haben

    Und dennoch werden wir

    Der Nachwelt etwas hinterlassen

     

    Wir werden niemals

    Zusammen eine Wohnung haben

    Doch werden wir mehr Nähe spüren

    Als Menschen die zusammen wohnen

     

    Wir werden niemals

    Vorm Traualtar stehen

    Doch vor Gott und den Menschen

    Werde ich immer die Deine sein

     

    Wir werden niemals

    Den Regeln der anderen unterliegen

    Doch zum ersten mal in meinem Leben

    Bedeuten sie mir sehr viel

     

    Wir werden niemals

    Wie all die anderen sein

    Doch zum ersten mal in meinem Leben

    Sehne ich mich danach

     

    Erst seit unsere Zeit begonnen hat weiss ich

    Warum viele der anderen

    Sich dagegen sträuben

    Sein zu müssen wie wir es sind

     

    Und nur meine Liebe zu dir

    Schützt mich

    Vor der verzweiflung

    Durch diese Erkenntnis

    January 21

    Die Liebe

    Viele Menschen kann man mögen,
    doch nur Wenigen vertraun,
    doch hast Du erst die Liebe gefunden,
    kannst Du immer auf sie baun.

    Viele Menschen Dich enttäuschen,
    nur einer Dir zur Seite steht,
    kann man sich in vielen täuschen,
    doch die Liebe nie vergeht.

    Sollte auch Dein Herz mal zweifeln,
    denke stets, was ich Dir sag,
    Liebe kann man mit Geld nicht kaufen,
    sie ist in Dir, jeden Tag.

    Macht Dich glücklich - bist Du traurig,
    schenkt Dir Hoffnung, gibt Dir Mut,
    erscheint Dir manchmal alles sinnlos,
    Liebe macht alles wieder gut.

    Drum traue der Liebe
    und hör auf Dein Herz,
    auch wenn es weh tut,
    Du besiegst auch den Schmerz.

    Die Liebe sie scheint
    ganz tief in Dir drin,
    kannst ihr vertrauen,
    gib Dich ihr hin!

    Es gibt Träumer...

    Es gibt Träumer, Denker und es gibt dich,
    ich muss dir sagen, oft verwunderst du mich.
    Du lebst deinen Tag als wäre nichts geschehen,
    doch in dir drin sieht man die Stürme wehen.

    Sie sind kurz davor, dich hinfort zu reißen,
    man merkt ihre Kälte ins Gesicht dich beißen.
    Du versuchst dich gerade noch an etwas zu halten,
    doch schon bald wird es dich von den andern abspalten.

    Ich bitte dich, wehre dich dagegen,
    versuche dich gegen diesen starken Wind zu legen.
    Versuche standhaft zu bleiben, hier bei mir,
    du weißt ganz genau, ich helfe dir.

    Auch ich würde diesen Sturm nicht überleben,
    würde versuchen mein Leben für deines zu geben.
    Die Schuld würde immer auf meinem Gesichte stehen,
    warum ich nicht habe dies alles früher gesehen.

    Ich weiß dies ist sehr egoistisch von mir,
    dich zu bitten, bleib doch einfach hier.
    Doch ich bitte dich ernsthaft nur darum,
    ohne dich wäre die Welt einfach nur dumm.

    Ich weiß es ist schwer,
    sich dagegen zu wehren,
    doch ich werde versuchen, es dem Sturm zu erschweren,
    dich zu ziehen in seine Gewalt,
    bis du hast nicht mehr den kleinsten Halt.

    Ich werde Stützen für dich errichten,
    jede Sache einzeln gewichten,
    damit du wieder findest Platz zum stehen,
    ich würde sogar für dich gehen.

    Du bist es wert, dies alles zu machen,
    selbst wenn andere dann über mich lachen.
    Du bist es wert, dies alles zu geben,
    sonst fehlt ein Sinn auch in meinem Leben.

    January 09

    Wieviele Seiten hat ein Mensch

    Wieviele Seiten - und nur ein Gesicht
    kennst du mich nun oder kennst du mich nicht?

    Kommst oft zu mir und dann fragst mich um Rat
    helf, wo ich kann auch mit so mancher Tat

    Siehst mich oft lachen wenn andere weinen
    werde ich bös, sagst, ich würds net so meinen

    Siehst meine Kraft und du siehst meine Taten
    und bist dir sicher ich werd dich nie verraten

    Endlos die Liste deines Vertrauens
    blind sind die Augen ob des nicht schauens

    Denn du siehst was du sehn willst - schau in mein Gesicht
    die Gedanken dahinter, die siehst du nicht

    Und Worte können sie nicht vermitteln
    sind Versuche nur, Gefühle zu betiteln

    Wenn die Schmerzen kommen ist mir nicht mehr warm
    dann fühl ich mich einsam, auch in deinem Arm

    Und so manche Erinnerung tut einfach nur weh
    du kannst mir nicht helfen weil nur ich die Bilder seh

    Bedenke all dieses wenn ich mal "zicke"
    weil auch ich keinen anderen je ganz durchblicke

    Das ist meine Bitte an alle um mich
    ich möchte gern stark sein, bins gerne für dich
    doch auch ich habe Schwächen und schwere Zeiten
    in denen kannst vielleicht dann du mich begleiten
    bin kein Mensch der Worte wenn es um mich geht
    und hoff trotzdem das mir wer zur Seite steht.
    Gönnt mir meine Tränen und gönnt mir meinen Schmerz
    ich brauche die Zeit nicht nur Lachen und Scherz
    Seid nicht böse mit mir wenn ich mich verkrieche
    weil ich meist schon früh "meine Braten rieche"
    Ihr könnt mir nicht helfen - ihr könnt es nicht sehen
    doch eines könnt ihr:

    Akzeptieren - wenn auch nie verstehen!

    Gestatten

    Gestatten, das ich mich vorstelle...

    ich bin unbequem, und dazu unmodern
    kaum einer kennt mich noch, kaum einer hat mich gern
    hab meine Arbeit wie es scheint, getan
    um mich zu retten stellt sich keiner gross mehr an

    Es wird gelogen - doch man nennt sich Freund
    es wird betrogen - und wenns rauskommt wird geweint
    es wird gestritten - bis die Messer blitzen
    und dann der Satz: Das lass ich nicht auf mir sitzen!

    Es will ein jeder besser als der andere sein
    Es mal mit mir versuchen - nein das fällt nicht ein
    "Ich werd beschuldigt - mensch ich muss mich wehren"
    wie wärs mal vor der eigenen Haustür einzukehren?

    Du wirst erpresst? Ich geb dir einen guten Rat
    für den Erpresser zählt die Übelkeit deiner eigenen Tat
    Ich bin ein guter Freund und gern ich leite dich
    doch du bist blind und daher siehst mich nicht

    Du wirst verleumdet und die Lügen jagen dich?
    ja sag mal, prüfst du deine Freunde nicht?
    Denn wärens echte hätten Lügen kein Gewicht
    den echten Freunden reicht ein Blick in dein Gesicht
    damit sie wissen, was sie glauben sollen
    auch wenn die anderen was anderes wollen...

    Ach ja...was war es dunnemals noch schön..
    da konnte man sich in die Augen sehen...
    doch kaum noch kennt mich einer und das nicht nur bei der Jugend...

    gestatten liebe Leute - ich bin es - die TUGEND

    Im Chat zu lieben...

    Im Chat zu lieben ist sooo leicht
    es ist zu schön, ja unerreicht
    Es zählt nicht gestern, heute morgen
    es zählt nur jetzt - und hast du sorgen
    so wird sie dir der den du liebst gern tragen
    und dir all diese lieben Worte sagen
    die längst der andere bei dir vergass
    derweil er gleich am Tisch dir sass

    Und überhaupt - ist es nicht schön?
    Man kann sich gar nicht auf die Nerven geh´n
    denn hast du schlechte Laune, gehst du halt nicht on
    verschonst den anderen besser und davon
    wird sicher er genauso profitieren
    Im Chat brauchst du nicht lange rumzuzieren
    Brauchst nur das rechte Wort zur Rechten Zeit
    Im Chat zu lieben ist gänzlich unerreicht

    Doch kommt der Tag - da bleibt der Bildschirm stumm
    du wartest - und du fragst dich dann warum
    dich ziehts zurück in das Reale - aber och
    auch hier klafft an der Seite jetzt ein Loch
    verlassen haben beide Männer dich
    Frag nach dem Schuldigen - ich bin es nicht!

    Das Leben - das reale wohlgemerkt
    ist oft für schöne Worte nicht geeicht
    im Chat zu lieben mag sein unerreicht
    doch unerreicht bleibt auch des Menschen Seele
    auf das er weiter sich mit Träumen quäle
    die zu erlangen ihm nicht eigen ist
    und wenn es einmal so bei dir gewesen ist
    dann hoff ich nur du hattest den Verstand
    und hast dich glücklich noch zum rechten abgewandt
    Denn Schimmer nur, Fiktion und Schein
    nicht mehr kann virtuelle Liebe sein!

    One night stand

    Met you in a crowded room
    got to get to know you well too soon

    we left - and spent the night together

    next morning I awoke alone
    washed myself and went on home

    thought about you while driving
    knew nothing about you
    forgot you

    3 weeks later....
    You´re standing in front of me
    asking, if I remember
    but I don´t know your face anymore

    do you really mind?

    Momentaufnahme

    Ich spür das kälter werden dieser Welt
    Ich fühl, das alles was ich brauch bald nicht mehr zählt
    Hab keine Ahnung wie und was zu tun
    Find keinen Platz mehr um mich auszuruhn

    Ich seh den Kampf direkt vor meiner Tür
    ich will nur weg, ich kann doch nichts dafür
    versuch zu retten was zu retten ist
    wenn es nur du, mein letzter Freund noch bist

    Schwarz ist der Himmel, Dunkel ists in mir
    die Freunde weit entfern - wie stehts bei dir?
    Seh Ellenbogen statt gestreckter Hände
    möcht mich verkriechen, warte auf die Wende

    Und mit der Nacht kommt dann die Angst dazu
    Wie wird der Morgen - und wie bist dann du?
    Ich hab schon oft in meinem Leben angeeckt
    doch nie zuvor hab ich mich dann versteckt

    Weiss nicht, wie lange meine Kraft noch reicht
    denn dunkler in mir wirds mit jedem Tag
    ich bin auf Feindschaft nicht geeicht
    auch wenn es vielen anders scheinen mag

    Find keinen Weg nach vorn und ziehe mich zurück
    Möcht einfach eine Zeit alleine sein
    Ich dreh mich um nach einem Stück
    und bin allein.....

    Kein Mensch...

    Kein Mensch kennt einen Weg
    sei denn er ist ihn selbst gegangen
    kein Fluss hat einen Steg
    hat ihn nicht einer angefangen

    Es gibt kein liebes Wort auf Erden
    wenn es nicht einer sprich
    und wenn er es in Reime fasst
    dann hat man ein Gedicht

    Worte können Waffen sein
    Segen - doch auch Fluch
    leg in Deine Worte rein
    was du selber suchst

    Hass und Neid sinds sicher nicht
    die will keiner haben
    jeder sucht ein kleines Licht
    um sich dran zu laben

    Sei zu andern wie du selbst
    willst behandelt sein
    Besser wär dann unsere Welt
    und die Herzen rein!

    Die Welt wie wir sie kennen....

    Die Welt wie wir sie kennen, stirbt
    Wo bist du, Freund aus Kindertagen?
    Ich höre täglich nur die Menschen klagen
    Wer kann denn raten, wer hört denn noch zu?

    Der Schlaf, der Träume frei bringt keine Ruh
    Ist keine echte Pause, mehr ein Zeitverlust
    Der neue Tag bringt neuen Frust.
    Wann hats ein Ende - sag wo ist die Tür?

    Ich will nur weg, ich kann doch nichts dafür
    doch stumm und taub ist meine Umwelt schon
    Und auf mein Schreien ernt ich Spott und Hohn
    "du bist allein!" hör ich die andren sagen

    Wenn keiner hilft dann hilft mir auch kein Klagen
    Das Herz zu Eis gefroren, doch noch schlägt es - noch
    Wo einst Gefühle waren klafft ein Loch
    wenn alles jetzt um mich zusammenfällt

    Der Panzer hält
    Das Schwert mit Licht beseelt
    werde ich weiter für das Gute streiten
    auf meinem Weg in bessre Zeiten
    mit Musik, Liebe, Licht und Tanz
    Vielleicht wird meine Seele dann auch wieder ganz
    und Glanz in meinen Augen sein
    Jedoch bis dahin kämpfe ich allein